Sabbeln auf Papier

Schreiben

Der geneigte Leser dieses Blogs wird einen Namen bereits
kennen: Anna Koschinski.
Anna ist Ihres Zeichens selbst Bloggerin, Autorin und einfach eine Expertin rund um das Thema Schreiben. Erneut hat Sie zum gemeinsamen Schreiben aufgerufen. Dieses Mal zur Blogparade.

Der Sabbelkönig

Wer mich kennt, der weiß, dass ich selten um Worte verlegen bin oder gar um selbige ringe. Doch wenn es darum geht darüber zu schreiben, warum man schreibt, dann muss ich zugeben, dass ich hier ein wenig stocke.

In Unterhaltungen bin ich rege, flexibel und passe mich meinem gegenüber stets an. Ein geführter Dialog ist für mich wie eine Art Tanz. Partnerschaftlich wiegt man sich im Takt der Argumente und manövriert sich somit gemeinsam durch Rhetorik und Diskurs. Man hat hierbei einen Partner oder einen Gegner. Man ist jedoch nicht auf sich allein gestellt. Dies birgt Vorteile, da somit die Gedanken auf etwas fixiert sind und man somit etwas aufnimmt, bewertet und etwas passendes entgegnet. Diese Art der Kommunikation liebe ich und diesen Einfluss spürt man auch in meinen Coachings.

Der Hemmschuh

Anders verhält es sich beim Bloggen und Schreiben. Hier muss man erst Zugang zum Thema finden. Wie damals in der Oberstufe kann man sich hinsetzen, ein Skript bzw. eine Struktur entwerfen. Man legt sich die Argumentationskette zurecht und beginnt dann sein handwerkliches Geschick und verfasst einen Text. Schreibe ich mittlerweile so? Eher nicht. Ich tue mich teilweise wirklich schwer Texte zu verfassen. Dabei sind es an sich Themen, die mir viel bedeuten, ansonsten würde ich ihnen ja nicht einen Blogartikel widmen.

Das Ansinnen

Vielleicht liegt die Herausforderung darin, dass ich einen hohen Mehrwert liefern möchte. Der Text soll zu mir passen und auch Dir als Leser einen Vorteil verschaffen. Ein höheres Verständnis zum Thema, eine andere Perspektive oder vielleicht sogar deine Überzeugung ändern. Hierbei habe ich nicht die Chance auf deine Gedanken einzugehen, muss sie im Vorfeld betrachten, bedenken. Es ist ein Solotanz, ein Schreiben im Alleinsein. Hier muss man erst in den Fluß kommen, die Melodie der Gedanken verspüren und den Takt finden. Dies fällt schwer, aber ich glaube hier macht die Übung den Meister. Zumindest erfreut sich der Blog durchaus einer steten Leserschaft. Zumindest höre ich dies aus Gesprächen über meine Artikel. Und damit schließt sich der Kreis und ich kann wieder über meine geschriebenen Zeilen sabbeln. Das ist Auszeichnung genug.

Vielleicht magst Du ja auch einen Kommentar hinterlassen und mir somit ein kurzes Feedback geben oder direkt mit mir in den Austausch gehen. Ich freue mich darauf.

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